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AUKUS: Neuer Sicherheitspakt sorgt für Ärger | DW Nachrichten

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Die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich und Australien haben einen Sicherheitspakt für den strategisch wichtigen Indopazifik-Raum geschmiedet. US-Präsident Joe Biden, der britische Premierminister Boris Johnson und sein australischer Kollege Scott Morrison stellten das neue Bündnis gemeinsam vor - sie waren aus ihren jeweiligen Hauptstädten per Videoübertragung zusammengeschaltet.

Es gehe darum, Frieden und Stabilität in der Region langfristig zu sichern, erklärte Biden in Washington. Zugleich warnte er vor "sich rasch entwickelnden Bedrohungen" im Indopazifik-Raum.

Im Rahmen des Pakts soll Australien Technologie zur Verfügung gestellt werden, mit der das Land in die Lage versetzt wird, nuklear betriebene U-Boote zu bauen. "Wir haben die Absicht, diese U-Boote in Adelaide in enger Kooperation mit den USA und Großbritannien zu bauen", kündigte Morrison in Canberra an. In den kommenden 18 Monaten solle geprüft werden, wie das Vorhaben umgesetzt werden könne.

Der Außenbeauftragte der EU Borell äußerte sein Missfallen darüber, dass die EU von dem neuen Sicherheitspakt der Vereinigten Staaten mit Australien und Großbritannien kalt erwischt wurde.

"Wir bedauern, nicht informiert worden zu sein", erklärte Borrell in Brüssel. Umso wichtiger sei es, dass die Europäische Union ihre eigene Strategie für den Indopazifik entwickele und ihre Interessen in dieser Region selbst schütze.

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